SPD Weinsberger Tal

„Von der Kita zur Medaille“ – SPD Baden-Württemberg setzt sich für eine ganzheitliche Sportpolitik ein

Veröffentlicht am 04.12.2024 in Pressemitteilungen

Am Donnerstag ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. In Baden-Württemberg engagiert sich rund die Hälfte der Bevölkerung ehrenamtlich, viele davon in Sportvereinen. Gleichzeitig stehen die Sportvereine im Land auch vor großen Herausforderungen. In einem Positionspapier fordert die SPD Baden-Württemberg Maßnahmen, um den Breitensport im Land zu stärken und so auch Deutschlands sportliche Erfolge langfristig zu sichern.

„Die Olympischen und Paralympischen Spiele im Sommer 2024 haben gezeigt, dass Deutschland in der Leistungsbilanz im internationalen Vergleich nicht mehr so gut abschneidet wie früher. Dieser Rückgang ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein Warnsignal für die Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft“, sagt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. Um Deutschlands sportliche Erfolge langfristig zu sichern, fordert die SPD eine Stärkung des Breitensports, indem etwa Vereine von bürokratischen Hürden entlastet und Ehrenamtliche besser vergütet werden. Außerdem sollen die Ressourcen im Spitzensport aufgestockt und die sportliche Bildung von Kindern frühzeitig gefördert werden.

„Sport verbindet, schafft Solidarität und vermittelt Werte wie Fairness, Teamgeist, Inklusion und Integration, welche zentral für unsere demokratische Gesellschaft sind. Erfolge im Spitzensport motivieren junge Menschen – mit den rückläufigen Ergebnissen verliert der Sport auch an Strahlkraft“, so Jasmina Hostert, stellvertretende Landesvorsitzende und Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestags, die das Positionspapier gemeinsam mit Andreas Stoch erarbeitete.

Ende November diskutierten Andreas Stoch und Jasmina Hostert das Positionspapier im „Sp0rt“ in Stuttgart mit Sportexpert: innen. An der Podiumsdiskussion nahmen Tim Lamsfuß, Leiter des Olympiastützpunktes Stuttgart, Marcel Fahrner, Sportwissenschaftler an der Universität Tübingen, Jürgen Scholz, Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg und die niederländische paralympische Athletin Lara Baars teil. Anschließend gab es eine offene Diskussionsrunde mit den Besucher: innen aus Sportvereinen und-verbänden. Die Anregungen aus dem Abend werden in ein erweitertes Positionspapier zur Sportpolitik einfließen.

„Die SPD Baden-Württemberg wird dieses Papier als Grundlage für eine zukunftsorientierte Sportpolitik nutzen und sich dafür einsetzen, die darin formulierten Ziele umzusetzen. Die Sozialdemokratie steht für Solidarität, Zusammenhalt und einen starken Staat, der ein Interesse an erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern hat“, so Stoch.

Stuttgart, 04.12.2024

 SPD-Landesverband Sophia Zimmermann Baden-Württemberg Pressesprecherin

Positionspapier ist im SPD RZ Heilbronn erhältlich

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Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.

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