Die SPD Baden-Württemberg trauert um Professor Dr. Erhard Eppler. Der ehemalige Landesvorsitzende, Fraktionsvorsitzende und Bundesminister der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist am Samstag im Alter von 92 Jahren in seiner Wahlheimat Schwäbisch Hall gestorben.
„Erhard Eppler war ein großer Vor- und Querdenker mit einer einmaligen intellektuellen Kraft. Er hat die deutsche Nachkriegsgeschichte wesentlich mitgeprägt. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Irene und der ganzen Familie.“
Mutig, inspirierend, scharfzüngig, wortgewaltig, asketisch, tief verwurzelt im christlichen Glauben – Erhard Eppler sei eine politische Ausnahmeerscheinung gewesen, die in hohem Verantwortungsbewusstsein und oft unbequemer Konsequenz die anstehenden Herausforderungen immer fest Blick hatte und auf den Punkt bringen konnte. Dies gelte gerade im Blick auf Epplers führende Rolle in der Friedens- und Umweltbewegung, aber auch seine mahnenden Worte zur Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge oder zur „privatisierten Gewalt“ Anfang des neuen Jahrhunderts.
„Er war immer da, wenn man ihn um Rat und Tat fragte, bis ins hohe Alter. Bis zuletzt war er neugierig, mit großem Interesse an neuen Entwicklungen und an der Meinung und Einschätzung anderer“, so Stoch. „Wer ihn näher kannte, wusste auch um seine persönliche menschliche Zuwendung. Für mich selbst war er ein großes Vorbild bei meinem eigenen Weg in der SPD – und das wird auch so bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Wir werden ihn nie vergessen.“
Wer seine Gedanken zum Tod von Erhard Eppler festhalten möchte, kann dies in den nächsten Tagen im SPD-Regionalzentrum in Heilbronn tun. Wie auch der SPD-Landesverband legen wir ein Kondolenzbuch aus, in das ihr euch bis einschließlich 30. Oktober zu den Öffnungszeiten des Regionalzentrums eintragen könnt (Montag bis Donnerstag von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr und Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr).
Mündliche Verhandlung beim Verfassungsgerichtshof erst Anfang 2020
Die Bündnispartner für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg haben bei einem weiteren Treffen in dieser Woche bekräftigt, an ihrem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit dranzubleiben. „Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien im Land entlasten zu wollen – weder rechtlich noch politisch“, erklärten die Bündnispartner gemeinsam. „Wir stehen da zusammen.“ Im März hatte die grün-schwarze Landesregierung das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas als rechtlich unzulässig erklärt. Daraufhin waren die Sozialdemokraten vor den Verfassungsgerichtshof gezogen.
Dieser hat den Klägern nun vor einigen Tagen mitgeteilt, dass die mündliche Verhandlung zum Volksbegehren nicht wie ursprünglich geplant am 21. Oktober, sondern erst Anfang 2020 stattfinden soll. „Wir sind gut vorbereitet und weiterhin guter Dinge“, so der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. Neben der SPD hatten sich im Frühjahr zwölf weitere Organisationen aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Parteien in Baden-Württemberg in einem Bündnis zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen.
Es sind dies der DGB, ver.di, die GEW, die IG Metall, pro Familia, die AWO, die Kindertagespflege, der ASB, die Naturfreunde, DIE LINKE, die SGK und neuerdings auch der Kinderschutzbund.
Den Bündnispartnern geht es dabei darum, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse im Südwesten zu schaffen – und nicht zuletzt Kinderarmut zu bekämpfen, die es auch in Baden-Württemberg gibt.
Unter enormem Interesse und bester Stimmung haben sich die Bewerberinnen und Bewerber um den Parteivorsitz der SPD am Samstag, den 14.09.2019 in Filderstadt präsentiert. Die zweite Vorstellungsrunde in Baden-Württemberg findet statt am 23. September in Ettlingen.
Herzlich willkommen im Kernerhaus
„Die Gastfreundschaft von dem Justinus Kerner hat man richtig gespürt“, sagt eines der Kinder, als ihre Mama zum Abholen in den Kernergarten kommt.
Herr Dr. Liebig hat neun Kinder an diesem Sommermorgen völlig in den Bann des Kernerhauses gebracht und sie in die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts versetzt.
Wer wusste vorher schon, dass der Arzt Justinus Kerner auch ein Handwerk gelernt hatte, und zwar Schreiner. Bester Beweis im ersten Stock des Kernerhauses: Hier steht der von ihm selbst gezimmerte Schreibtisch! Auch andere Ausstattungsstücke wurden bewundert, wie der Apothekerschrank mit Geheimfächern, Kerners „Gewitterbrille“ oder der „Klostuhl“ mitten im Wohnzimmer, was aus heutiger Sicht für alle Kinder ziemlich befremdlich war.
Kommunalwahl 2019
Die Kommunalwahlen 2019 sind vorbei. Mit Marc Eßlinger, Richard Weller und Eberhard Keilbach im Gemeinderat sowie Wolfgang Schwarz und Udo Gentner in den Ortschaftsräten Gellmersbach und Grantschen haben wir fünf Sitze in den Gremien der Stadt Weinsberg erhalten. Das ist ein gutes Ergebnis, konnten wir doch die bisherigen drei Sitze im Gemeinderat halten, genauso wie das Mandat im Ortsteil Gellmersbach. Neu hinzu kam der Sitz im Ortschaftsrat Grantschen. Das ist für uns Auftrag und Verpflichtung, für alle offen und konstruktiv die Zukunft unseres „Städtles“ mitzugestalten.
Infostand zur Kommunal- und Europawahl 2019 am Costigliole-Platz (auf dem Wochenmarkt) am Samstag, den 18.05.2019; 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr in Weinsberg.
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12.10.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Jahreshauptversammlung mit Wahlen
24.10.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Willy-Brandt-Nachmittag
19.11.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Neues Heizungsgesetz: Was nun / Was tun
Neues Heizungsgesetz: Was nun / Was tun
Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit …
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
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